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  • Saalauktion Teil 1

    Max Liebermann : Studie zur 'Freistunde im Amsterdamer ..., 1876 oder 1881
    Max Liebermann : Studie zur 'Freistunde im Amsterdamer ..., 1876 oder 1881
    Max Liebermann : 114 Studie zur "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" - Ansicht des Innenhofes
    Max Liebermann : 114 Studie zur "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" - Ansicht des Innenhofes
    Max Liebermann : 114 Studie zur "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" - Ansicht des Innenhofes
    Max Liebermann : 114 Studie zur "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" - Ansicht des Innenhofes

    Max Liebermann

    1847 Berlin 1935

    114   

    Studie zur "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" - Ansicht des Innenhofes

    Schätzpreis CHF 100'000 *
    Zuschlag CHF 80'000
    Angaben ohne Gewähr
    17.09.2021

    1876 oder 1881

    Öl auf Holz

    26,5x35,5 cm

    Unten links vom Künstler in Ölfarbe signiert "M Liebermann". Rückseitig von anderer Hand bezeichnet "Amsterdam 1881"

    Werkverzeichnis

    Matthias Eberle, Max Liebermann, 1847-1935, Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band I, München 1995, Nr. 1876/28

    Provenienz

    Slg. L. Uhle, Dresden (1911)

    Slg. Dr. Franz Edgar Ullstein, Berlin (ca. 1927)

    Slg. E. Hancke, Berlin (1937)

    Slg. Mafalda Saulys, Berlin und Lugano

    Auktion Christie's, London, 28.6.1977, Kat. Nr. 36

    Privatsammlung, Hannover

    Literatur

    Simon Hermann (Hrsg.), Was vom Leben übrig bleibt, sind Bilder und Geschichten, Max Liebermann zum 150. Geburtstag, Berlin 1997

    Ausstellungen

    Berlin 1927, Preussische Akademie der Künste, Max Liebermann, 80. Geburtstag, Kat. Nr. 9

    Wien 1929, Max Liebermann, 50. Jahresausstellung der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens, Kat. Nr. 116 (Ullstein)

    Berlin 1936, Jüdische Gemeinde, Max Liebermann, Kat. Nr. 7

    Wien 1937, Neue Galerie, Max Liebermann, Kat. Nr. 4

    Bern 1937, Kunsthalle, Max Liebermann, Kat. Nr. 126 (dort betitelt "Hof des Mädchenwaisenhauses in Amsterdam", Leihgeber E. Hancke, Berlin)

    Basel 1937, Kunsthalle, Max Liebermann, Kat. Nr. 121

    Berlin 1997, Stiftung "Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum", Was vom Leben übrig bleibt, sind Bilder und Geschichten, Max Liebermann zum 150. Geburtstag, Rekonstruktion der Gedächtnisausstellung des Berliner Jüdischen Museums von 1936, Kat. Nr. 7, pag. 183, reprod.

    Zustand

    Tadellos in der Erhaltung

    Erläuterungen

    Das Gemälde "Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus" (Eberle 1882/1) von 1882 gilt als Schlüsselstück im Schaffen von Max Liebermann. Bereits 1899 wurde es vom Städelschen Institut in Frankfurt am Main angekauft. Liebermann scheute keine Mühen zur Ausführung des Werkes. So beantragte er bereits 1876 eine Sondergenehmigung, Zeichnungen im Hof des historischen "Burgerweeshuis" fertigen zu dürfen und bat um die leihweise Überlassung einer der klassischen Trachten zu Studienzwecken. Er musste schriftlich versprechen, diese nicht zu unlauteren Zwecken, wie Maskenbällen zu missbrauchen. Das Gemälde stellte er dann später im Atelier in München fertig

    Unsere Studie darf als die am genauesten dem fertigen Bild gleichende angesehen werden. Der Standort des Betrachters ist derselbe. Einzelne Mädchenkompositionen werden in der Endfassung übernommen. Eberle führt aus "Die grosse Nähe zur ausgeführten Komposition und die genauere, etwas ängstliche, zeichnerische Ausführung lassen die Annahme zu, diese Skizze sei als letzte von allen, vielleicht nicht mehr vor der Natur, sondern bereits im Atelier entstanden. Deshalb wäre auch eine Datierung auf das Jahr 1881 denkbar."

    Max Liebermann : Studie zur 'Freistunde im Amsterdamer ..., 1876 oder 1881
    Max Liebermann : Studie zur 'Freistunde im Amsterdamer ..., 1876 oder 1881


    Bei den mit (*) bezeichneten Losen sind Zuschlagspreis sowie Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

    KORNFELD
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