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    Cuno Amiet : Obsternte (Fassung für Grisebach), 1912
    Cuno Amiet : Obsternte (Fassung für Grisebach), 1912
    Cuno Amiet : 3 Obsternte (Fassung für Grisebach)
    Cuno Amiet : 3 Obsternte (Fassung für Grisebach)

    Cuno Amiet

    Solothurn 1868 - 1961 Oschwand

    3   

    Obsternte (Fassung für Grisebach)

    Schätzpreis CHF 600'000 *
    Zuschlag CHF 850'000
    Angaben ohne Gewähr
    18.09.2020

    1912

    Öl auf Leinwand

    62,5x62,5 cm

    Rückseitig auf dem Chassis auf einem kleinen aufgeklebten Etikett vom Künstler in Feder in Tusche betitelt und signiert "Obsternte / Skizze / C. Amiet"

    Werkverzeichnis

    Franz Müller und Viola Radlach, Cuno Amiet, Die Gemälde 1883-1919, Teilband 2, Zürich 2014, Nr. 1912.22

    Provenienz

    Prof. Dr. Eberhard Grisebach-Spengler, Jena/Zürich, erworben 1912

    Lotte Grisebach-Spengler, Zürich

    Durch zwei Erbschaften bis heute immer in Familienbesitz

    Privatbesitz Schweiz

    Privatbesitz Deutschland

    Ausstellungen

    Jena 1912, Kunstverein, Cuno Amiet und August Macke

    Bern 1999/2000, Kunstmuseum, Cuno Amiet. Von Pont-Aven zur "Brücke", Kat. Nr. 138, reprod. in Farben

    Genf 2000/2001, Musée Rath, Cuno Amiet, De Pont-Aven à "Die Brücke", Kat. Nr. 93, reprod. in Farben

    Jena 2007, Kunstsammlung im Stadtmuseum, August Macke/Cuno Amiet, Nr. CA I/19, reprod. in Farben

    Zustand

    Einwandfrei in der Erhaltung, auf dem alten Chassis, in der alten Nagelung. 1976 wurde das Bild im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich genau untersucht, der Bericht liegt vor. Er erwähnt nur minimale Eingriffe. Keile neu fixiert

    Erläuterungen

    Eberhard Grisebach war 1908 in Davos bei Dr. Lucius Spengler als Lungenpatient und heiratete kurz danach eine der Töchter seines Arztes, Lotte. Grisebach war sehr kunstinteressiert und pflegte Kontakte zu Ferdinand Hodler und Cuno Amiet. Anlässlich eines Besuches in der Schweiz 1912 besuchte er Amiet und war von einer Fassung der "Obsternte" so begeistert, dass er sie gleich erwarb. Er berichtete darüber in einem Brief an seine Schwiegermutter Helene Spengler-Holsboer am 5. Juli 1912. Amiet nannte in dieser Phase das Bild "Skizze für Grisebach". Es handelt sich um die kompletteste Darstellung des Themas, neben der grossen Fassung für Josef Müller, ebenfalls 1912, erstmals ausgestellt im Sommer 1912 auf der Sonderbundausstellung in Köln, und der zweiten grossen Fassung, der sogenannten Max Wassmer Fassung, die 1931 in München beim Brand im Glaspalast vernichtet wurde

    Das Bild, im ursprünglichen Rahmen, fasziniert durch seine Qualität und seine Provenienz und ist erstmals seit seiner Entstehung im Kunsthandel verfügbar

    Cuno Amiet : Obsternte (Fassung für Grisebach), 1912
    Cuno Amiet : Obsternte (Fassung für Grisebach), 1912


    Bei den mit (*) bezeichneten Losen sind Zuschlagspreis sowie Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

    KORNFELD
    Kennerschaft und Tradition seit 1864
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