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  • Graphik und Handzeichnungen Alter Meister

    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Die Windmühle, 1641
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Die Windmühle, 1641
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : 106 Die Windmühle
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : 106 Die Windmühle

    Rembrandt Harmensz. van Rijn

    Leiden 1606 - 1669 Amsterdam

    106   

    Die Windmühle

    Schätzpreis CHF 80'000
    Zuschlag CHF 75'000
    Angaben ohne Gewähr
    14.06.2019

    1641

    Radierung, mit der kalten Nadel leicht überarbeitet

    14,5x20,8 cm, Plattenkante - 15,6x21,8 cm, Blattgrösse

    Werkverzeichnisse

    The New Hollstein (Hinterding/Rutgers) 200

    White/Boon 233

    Provenienz

    Slg. Hermann Weber, Bonn, 1817-1854, Lugt 1383, im Auktionskatalog seiner Sammlung bei R. Weigel, Leipzig, ab 28. April 1856, unter Nummer 354, aufgeführt mit "Superbe épreuve, d'une rare beauté, le fond fort sale; elle est tirée sur un papier très fort et a tout autour 5 mm de marge. Extrèmement rare"

    Slg. Heinrich Friedrich de la Motte-Fouquet, Köln, 1795-1874, Lugt 778, in der Auktion dieser Slg. bei Heberle in Köln am 24. Mai 1875 unter Nummer 72, dort ausgezeichnet mit "superbe épreuve" und nahezu gleichem Kommentar wie im Katalog Weigel

    Zustand

    Prachtvoller Frühdruck in tadelloser Erhaltung, auf Papier mit Wasserzeichen des unteren Teiles einer "Strassburger Lilie" mit "4" und zwei Buchstaben, vgl. Hinterding, Wasserzeichen, Bd. III, pag. 438. Eines der schönsten Exemplare in perfekter Erhaltung

    Erläuterungen

    Selten, die Platte ist früh verloren gegangen, es gibt keine Spätdrucke. Bei Nowell Usticke mit "R" für selten und dem Kommentar "very uncommon, a popular subject"

    Rembrandt war Sohn eines Müllers mit einer Mühle auf den Wällen von Leiden, er verbrachte dort seine Kinderjahre. In früheren Werkverzeichnissen wird das Blatt als die Mühle von Rembrandt in Leiden bezeichnet. Es handelt sich aber um eine Mühle auf der Befestigung von Amsterdam, genannt "De kleine Stinkmolen". Die Mühle gehörte zur Zunft der Ledergerber und diente dem Behandeln von Leder mit Lebertran. Der sich verbreitende starke Geruch gab ihr ihren Namen, sie stand auf dem Bollwerk "de Passeerder"

    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Die Windmühle, 1641
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Die Windmühle, 1641

    KORNFELD
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