Münchenbuchsee bei Bern 1879 - 1940 Muralto
1924
Aquarell und Deckfarben auf Taschentuch (Leinen), auf Unterlagekarton aufgeklebt, in Feder in Tusche überarbeitet, mit gouachiertem Rand, der Untergrund gekleistert
34,8:41,8 cm, gouachierter Rand
Unten in der Mitte der Darstellung vom Künstler in Feder in Tusche signiert "Klee". Im gouachierten Unterrand links mit der Werknummer und dem vollen Titel in Feder in Tusche "1924. 115. Wasserpyramiden". Darunter in Bleistift auf dem Unterlagekarton bezeichnet "S.Kl." für "Sonderklasse". Rechts auf dem Unterlagekarton in Feder in Tinte mit der Werknummer "1924 115"
Catalogue raisonné, Band 4, 1923-1926,
Werknummer 1924.115
Hans und Erika Meyer-Benteli, Bern
Auktion Kornfeld, Bern 1976, Moderne Kunst, 9. und 10. Juni,
Privatsammlung Schweiz
Dresden 1924, Dresdner Kunstgenossenschaft und Dresdner Secession, Kunstausstellung Dresden,
München 1925, Galerie Neue Kunst - Hans Goltz, Paul Klee, Zweite Gesamtausstellung, 100. Ausstellung,
Bern 1925, Kunsthalle, Der grosse Bär, Paul Klee und andere,
Dresden 1926, Galerie Neue Kunst Fides, Paul Klee,
Paris 1927, Galerie Vavin Raspail, Paul Klee,
Dresden 1930, Galerie Neue Kunst Fides, Paul Klee zum 50. Geburtstag, Aquarelle aus den Jahren 1920 bis 1929,
Dessau 1931, Bauhaus, Paul Klee, ohne Katalog
Basel 1941, Kunsthalle, Gedächtnisausstellung Paul Klee,
Balingen 2001, Stadthalle, Paul Klee, Jahre der Meisterschaft 1917-1933,
Tadellos und vollkommen farbfrisch in der Erhaltung, wie von Klee montiert. Das Werk ist auf dünnes Leinen gearbeitet, auf ein Taschentuch von Paul Klee, das noch Reste des gestickten Monogrammes "PK" zeigt
Eines der wichtigsten Aquarelle aus der Zeitspanne von 1920 bis 1925, ein Werk, dem der Künstler eine besondere Wertschätzung entgegenbrachte und das er mit dem Prädikat "S.Kl." (Sonderklasse) versah, was bei ihm mit "unverkäuflich" gleichzusetzen war. Klee schickte denn auch diese Arbeit in den Jahren von 1924 bis 1931 an verschiedene, ihm sehr wichtige Ausstellungen, u.a. an die berühmte erste grosse Werkschau bei Hans Goltz in München im Jahre 1925. Nach Klees Tod wurde es auch für die repräsentative Gedächtnisausstellung in der Basler Kunsthalle 1941 ausgewählt, die mit 358 Werken die bis dahin umfassendste Werkübersicht ermöglichte
