Auktion 274 : Kunst des 19. und 21. Jahrhunderts Teil 2 16.09.2021
71 302 HERMANN HUBER Zürich 1888–1967 Sihlbrugg Waldinneres mit Tannen und blauen Felsen (9000.–) Öl auf Leinwand. 87×58,5 cm Um 1911/1912. Das vorliegende Werk ist im Schweizerischen Institut für Kunst- wissenschaft als eigenhändige Arbeit von Hermann Huber registriert (Inventar- nummer 88714). Tadellos in der Erhaltung. Auf dem originalen Chassis in der alten Nagelung. – Provenienz: Slg. Richard Kisling, Zürich; durch drei Erbschaften bis heute immer in Schweizer Familienbesitz. – Literatur: Silvia Volkart, Richard Kisling (1862–1917), Sammler, Mäzen und Kunstvermittler, Bern 2008, pag. 164, reprod. – Ausstellung: Zürich 1913, Kunsthaus, Eine Zürcher Privat-Sammlung. Schweizerkunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Kat. Nr. 172 oder 173. Zürich, Kunsthaus, Kunstgesellschaft, Nr. 861 (Etikett). – Expressionistisches Gemälde bei dem die Grün- und Gelbtöne der Bäume und Blätter mit einzelnen blauen Felsen in Kontrast stehen. 1914 zählte Hermann Huber zu den 24 Künstlern, die Adolf Hölzel im sogenannten «Expressionisten-Saal» im Rahmen der grossen Stuttgarter Kunstausstellung vorstellte 303 HERMANN HUBER Zürich 1888–1967 Sihlbrugg Geröll (7500.–) Öl auf Leinwand. 92×70 cm Um 1911–1912. Das vorliegende Werk ist im Schweizerischen Institut für Kunst- wissenschaft als eigenhändige Arbeit von Hermann Huber registriert (Inventar- nummer 88834). Sauber in der Erhaltung. Kleine Retouchen oben links. Auf dem originalen Chassis, in der alten Nagelung. – Provenienz: Slg. Richard Kisling, Zürich; durch drei Erbschaften bis heute immer in Schweizer Familienbesitz. – Literatur: Silvia Volkart, Richard Kisling (1862–1917). Ein Schweizer Sammler und Kunstvermittler der Moderne, Dissertation Universität Zürich 2005, Bildteil, Nr. 75, reprod. – Ausstellung: Zürich, Kunsthaus, Kunstgesellschaft, Nr. 657 (Etikett). – Farbenfrohe, fast schon abstrakte Landschaft des Zürcher Expressionisten 304 HERMANN HUBER Zürich 1888–1967 Sihlbrugg Waldinneres mit jungem Baum (9000.–) Öl auf Leinwand. 83×56 cm Um 1912. Das vorliegende Werk ist im Schweizerischen Institut für Kunst wissenschaft als eigenhändige Arbeit von Hermann Huber registriert (Inven- tarnummer 88716). In guter Erhaltung. Auf dem originalen Chassis in der alten Nagelung, mit einzelnen, leichten Retouchen. – Provenienz: Slg. Richard Kisling, Zürich; durch drei Erbschaften bis heute immer in Schweizer Familienbesitz. – Ausstellung: Zürich 1913, Kunsthaus, Eine Zürcher Privat-Sammlung. Schwei- zerkunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Kat. Nr. 172 oder 173. – 1912 malte Hermann Huber mehrere Gemälde, die den Wald, seine Bäume und die Natur zum Inhalt hatten. Es lässt sich ebenfalls ein Gemälde im Kunstmuseum Olten nachweisen. Auch hier dominieren expressive Grün-, Gelb und Ockertöne die Komposition
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