Ventes aux enchères 271 : Art du 19ème au 21ème siècle Partie 1 14.06.2019

Tadellos in der Erhaltung, Mappe leicht bestossen, in der ursprünglichen Form der Publikation. Eines der 100 Exemplare der Auflage, im Impressum nummeriert «9», auf Bütten Van Gelder Zonen Die Mappe gestaltet von Ludwig Hirschfeld-Mack, Impressum, Titel und Inhalts- verzeichnis entworfen von Lyonel Feininger Komplett von grosser Seltenheit Die Publikation der Graphikmappen war eines der wagemutigsten Projekte des Bauhaus. Die Graphikmappen gehören zu den interessantesten Publikationen des 20. Jahrhun- derts. Mappe IV enthält nur Arbeiten von russischen und italienischen Künstlern. Die Publikation wurde gleich nach der Gründung des Bauhauses 1919 an die Hand genom- men und die Herausgabe für das Jahr 1921 geplant. Durch widrige Umstände verzögerte sich die Fertigstellung aller Mappen bis 1922 resp. 1923 Der Verkauf der Mappen liess nach der Fertigstellung sehr zu wünschen übrig, sodass grosse Teile der Auflage nach der erzwungenen Übersiedlung des Bauhauses von Weimar nach Dessau im Jahre 1925 in thüringischen Staatsbesitz übergingen. Zwischen 24 und 61 Exemplare jeder erschienenen Mappe (gesamthaft 5 verschiedene Mappen) wurden 1925 als «Konkursmasse des Bauhauses» vom thüringischen Volksbildungs- ministerium übernommen und gingen nach 1933 durch die Kampagne «Entartete Kunst» verloren. Kriegseinwirkungen nach 1939 haben zu weiteren Verlusten geführt

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